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Marienkäfer können bis zu 90 Blattläuse pro Tag verschlingen. Als Larve sind Marienkäfer aber am gefräßigsten: Sie vertilgen bis zu 150 Blattläuse während eines einzigen Tages!
Hier erfahren Sie mehr ...

Häufig gestellte Fragen

Adalia bipunctata und die Marienkäfer
F.: Was bedeutet Adalia bipunctata?
A.: Zweipunkt-Marienkäfer.

F.: Ist die Adalia bipunctata eine eingeführte Marienkäferart?
A.: Nein. Es handelt sich um eine einheimische europäische Art. Damit ist das Risiko einer ökologischen Schieflage ausgeschlossen.

F.: Wovon ernähren sich Marienkäfer?
A.: Sie lieben Blattläuse. Als Larve verzehrt ein Marienkäfer 150 Blattläuse pro Tag. Im ausgewachsenen Stadium verschlingt er täglich noch stets 90 Stück.


Coccinelle Adalia bipunctata

F.: Wo kann ich meine Zweipunkt-Marienkäfer aussetzen?
A.: Wenn Sie einen Garten haben, sollten Sie überprüfen, ob Ihre Blumen oder Ihre Gemüsepflanzen nicht von Blattläusen befallen sind. Wenn ja, setzen Sie die Zweipunkt-Marienkäfer in ihrer Nähe aus. Sie können sie auch einem Nachbarn oder Bekannten für seinen Garten anbieten. Adalia bipunctata ist eine nützliche Marienkäferart, die unserer Natur viel Gutes tut. Deshalb lohnt es sich, die Zweipunkt-Marienkäfer dort auszusetzen, wo sie gebraucht werden.

F.: Bei welchen Pflanzen und Bäumen sind die Zweipunkt-Marienkäfer häufig willkommen?
A.: Rosen und blühende Pflanzen, Ziersträucher (Geißbart, Kletterrosen, …), niedrigstämmige Beerensträucher. Im Gemüsebeet: Salatpflanzen, Erdbeeren, … niedrigstämmige Obstbäume, große Bäume (Linde, Ahorn, …).

F.: Gerät das ökologische Gleichgewicht in Gefahr, wenn man eine große Anzahl von Zweipunkt-Marienkäfern aussetzt?
A.: Nein.

F.: Wann sollten Sie Ihre Marienkäfer nicht aussetzen?
A.: Will man die Niederlassung von Zweipunkt-Marienkäfern in seinem Garten fördern, sollte man sie nicht vor und bei starkem Niederschlag, Wind und/oder Kälte (insbesondere Frost) aussetzen.

F.: Wann ist die Aussetzung der Zweipunkt-Marienkäfer am günstigsten?
A.: Im ausgewachsenen Stadium bei der AdaliaBox. Will man sie jedoch zur biologischen Schädlingsvernichtung einsetzen, sollte man ihre Gefräßigkeit als Larve ausnutzen. Besonders geeignet ist die Zeit zwischen März und Ende September. Kühle, windige oder verregnete Tage sind zu vermeiden.

F.: Können Marienkäfer den Herrgott wirklich um schönes Wetter bitten, wie manche glauben?
RA.: Viele sind davon überzeugt. Wir glauben, dass man es wenigstens versuchen sollte!

Adalia Box und Adalia Mini-Kit
F.: Was ist die Adalia Box?
A.: Das Lernset für die Marienkäferzucht ist ein pädagogisches Instrument zur Erforschung der Natur. Es macht Kinder und ihre Eltern auf die faszinierende Welt der Insekten aufmerksam. Mit der AdaliaBox erfahren sie, während der ca. 20 Tage langen Zucht, wie sich der Lebenszyklus der Marienkäfer gestaltet und welche Rolle sie in der Natur spielen. Hier erfahren Sie mehr.

F.: Was ist das Adalia Mini-Set?
A.: Als Geschenk in kleinen transparenten und personalisierten Dosen verpackt, enthalten die Adalia Mini-Sets ca. 15 Marienkäferlarven mit der erforderlichen Nahrung für ihre Weiterentwicklung bis zum ausgewachsenen Marienkäfer. Die Sets sind spezifisch für Werbefachleute designt worden, die ein Geschenk für ihre (potenzielle) Kunden suchen, und stecken in einer Hülle, die individuell gestaltet werden kann.

F.: Kann ich Marienkäferlarven, die zur biologischen Schädlingsbekämpfung verkauft werden, für Zuchtzwecke verwenden?
A.: Nachladungen für die AdaliaBox sind spezifisch für die Marienkäferzucht bestimmt. Es wird ausdrücklich empfohlen, nur diese Box zu benutzen. Sollten Sie trotzdem unbedingt Larven verwenden wollen, die für die biologische Schädlingsbekämpfung bestimmt waren, müssen Sie selbst auf Blattlausjagd im Garten gehen. Die Larven werden mit einer Nahrungsmenge versorgt, die genau für die Reise bis zu Ihnen reicht. Bei der Ankunft sollten sie sofort zu fressen bekommen und zu den Blattläusen auf Ihrer(n) Pflanze(n) ausgesetzt werden. Wenn Sie keinen Garten oder keine mit Blattläusen befallene Pflanzen haben, verhungern die Larven rasch.

F.: Wo finde ich die Adalia Box?
A.: Bei einem Weiterverkäufer oder in unserem e-Shop.

F.: Wo finde ich ein Adalia Mini-Set?
A.: Hier finden Sie alle Informationen.

F.: Ich habe eine Adalia Box gekauft und meine erste Zucht beendet. Kann ich eine neue Marienkäferzucht beginnen?
A.: Selbstverständlich. Ihr Set ist vollständig. Sie müssen lediglich eine Nachladung für die Adalia Box erwerben, entweder in Ihrem gewohnten Geschäft oder in unserem e-Shop.

F.: Ich möchte die Adalia Box an eine Person in einem anderen europäischen Land schicken. Stellt der Zweipunkt-Marienkäfer ein Risiko für das Biotop in diesem Land dar?
A.: Nicht, wenn es sich um ein kontinentales europäisches Land handelt. Adalia bipunctata ist eine einheimische Marienkäferart und Sie tun also eher etwas für die Natur, als dass Sie ihr mit dieser Geste schaden!

Die biologische Schädlingsbekämpfung
F.: Wo finde ich Marienkäfer für die biologische Schädlingsbekämpfung?
A.: Bei einem Händler oder in unserem e-Shop.

F.: In meinen Fensterrahmen haben sich Dutzende Marienkäfer gesammelt. Was tun?
A.: Meistens handelt es sich um eine Marienkäferart aus Asien (Harmonia axyridis). Sie ist bedeutend größer als unser einheimischer Marienkäfer (5 bis 8 mm) und hat oft braune Füße (Die Adalia bipunctata hat immer schwarze Füße). Ihr Unterleib ist eher orangefarben. Auf ihrer Vorderbrust können drei verschiedene Motive auftreten: ein helles M-förmiges Motiv, ein helles katzenpfotenartiges Motiv (ein zentraler Punkt mit vier anderen im Halbkreis angeordneten Punkten) ohne weitere Punkte und ein schwarzes Motiv mit zwei breiten hellen Streifen. Auch eine einheimische Marienkäferart präsentiert ein katzenpfotenförmiges Motiv, allerdings kleiner im Umfang. Einheimische Käfer dieser Art, die größer als 5 mm sind, präsentieren ein anderes Motiv auf der Vorderbrust.

 
harmonia
Die Harmonia axyridis stellen eine reale Bedrohung für das ökologische Gleichgewicht dar. Sie greifen nicht nur die einheimischen Marienkäferlarven in Europa an und zerstören ganze Marienkäferpopulationen, sondern auch andere nützliche Insektenarten.
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